Bauerngut Tietz
Wuhden hatte nie ein RittergutAdliger Gutshof mit besonderen Rechten über das Dorf, bis hin zur eigenen Gerichtsbarkeit. Wuhden hatte keines — hier saßen nur Bauernfamilien. — der größte Betrieb im Dorf war ein Bauernhof. 1890 war das Gut von Martin Tietz einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift eine eigene Wirtschaftsbeschreibung wert. Um 1900 steht es in den Güter-Adressbüchern als RustikalgutGut in Bauernhand: so groß wie ein Herrensitz, aber aus Bauernland zusammengewachsen — und ohne die Sonderrechte, die ein Rittergut mitbrachte. — so hieß ein Gut in Bauernhand — mit 57 Hektar; 1914 und noch 1929 sind es zwei Höfe der Familie: Emil und Martin Tietz mit je 57 Hektar. Zusammen 114 Hektar, fast so viel Land wie das Versuchsgut, das Elhard von Morozowicz ab 1919 aufbaute. Wo die beiden Höfe standen, wissen wir noch nicht.