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Wuhdener Heimatverein e. V. Wuhden · Gemeinde Podelzig
Dorfrundgang

Wuhden erkunden

Viele Gebäude, die Wuhden einst prägten, stehen heute nicht mehr. Auf der Karte könnt ihr sie wiederfinden: Jede Nummer steht für einen Ort, die Namen dazu stehen in der Liste bei der Karte — eine Nummer oder einen Namen antippen, dann öffnen sich Bilder und die Geschichte des Ortes. Und mit dem Umschalter wechselt ihr zwischen „Wuhden heute“ und „Wuhden früher“.

Schwarzweiß-Aufnahme: ein niedriges Haus mit Ziegeldach, davor ein blühender Strauch und ein Lattenzaun

Der Dorfladen

Bis ins 19. Jahrhundert versorgte sich das Dorf weitgehend selbst; nach Lebus, Küstrin oder Frankfurt (Oder) lief oder fuhr man nur selten. Gegen Ende des Jahrhunderts gab es dann neben Schmiede, Mühle und Gasthof auch einen Tischler, einen Stellmacher, eine Fleischerei — und einen Lebensmittelladen, im Sprachgebrauch der Zeit einen KolonialwarenWaren aus Übersee, die kein Dorf selbst herstellen konnte: Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Gewürze, Reis, Tabak. Ein Kolonialwarenladen führte sie neben allem anderen — er war schlicht der Laden des Dorfes.. Er stand im nördlichen Teil des Dorfes. Als der im Februar 1945 von Norden her genommen wurde, lag dort alles in Trümmern: Schulhaus, Spritzenhaus, Schmiede, Laden, Fleischerei, Tischlerei und Stellmacherei gab es danach nicht mehr.

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Früher und heute

Kriegsgräberstätte Wuhden

Kaum ein Ort zeigt den Wandel unseres Dorfes so deutlich wie der Gemeindefriedhof: Vor dem Krieg ein stiller Dorffriedhof — seit 1945 auch letzte Ruhestätte für gefallene Soldaten und seit 2011 eine der drei offiziellen ZubettungsstätteKriegsgräberstätte, auf der Gefallene beigesetzt werden, die anderswo geborgen wurden — sie werden hierher „zugebettet“. In Brandenburg gibt es drei davon. Brandenburgs, die unser Verein pflegt.

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Kriegsgräberstätte Wuhden